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EM.TV abwarten 14.12.2000
Der Aktionär
Die Analysten des Börsenmagazins „Der Aktionär“ führten ein Interview mit dem Vorstandsvorsitzenden Thomas Haffa des am Neuen Markt notierten Medienunternehmens EM.TV (WKN 568480) durch.
Der neue Finanzvorstand der EM. TV, Herr Rickmeyer, habe erklärt, dass der Kassenbestand die kurzfristigen Verbindlichkeiten Man habe aktuell 49 Prozent der Speed an die KirchGruppe verkauft, dies bringe EM.TV kurzfristig 550 Millionen Dollar. Auch der anstehende Verkauf der Tele-München-Gruppe werde Geld in die Kasse spülen. Hinzu kämen 180 Millionen Dollar aus dem Deal mit dem Sesame Workshop. Man könne daher, sowohl kurz- als auch langfristig die Verbindlichkeiten einhalten.
Man werde die „einzelnen Sahnestücke“ des Unternehmens zusammenfügen und den Fokus in den Bereich TV, darunter Junior und Jim Henson, legen. Auch die Formel 1 werde ein Kernpunkt der weiteren Wachstumsstrategie sein. Seitens der Finanzen werde sich ebenfalls einiges bewegen. Man habe in der Vergangenheit die Bilanzierungsproblematiken, die zwischen IAS, USGAAP und UK-GAAP auftreten können, leider stark unterschätzt.
Vor einigen Monaten seien auch Gerüchte über eventuelle Liquiditätsprobleme der Kirch-Gruppe durch die Medien gegangen. In der Mediengruppe Kirch habe man jedoch einen erfahrenen und auch finanziell gestärkten Partner gefunden. Die Finanzierungen stünden auf festem Fundament. Die Analysten resümieren insgesamt, dass der Anleger die EM.TV-Aktie zurzeit besser meiden solle. Erst nachdem der Vorstand einen testierten Jahresabschluss 2000 vorgelegt haben werde, könne man sich den Wert erneut ansehen. Das Vertrauen sei jedoch vorab auf lange Zeit verspielt worden.
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